Für den 08.09.2024 war der Besuch unseres Apostels Arne Herrmann in der Kirchengemeinde Hof/Saale angekündigt. In Folge stellte sich heraus, dass im September kein Termin für einen Jugendgottesdienst zu finden ist. So kam die Idee unseres Bezirksältesten: wir machen den Jugendgottesdienst in Hof mit dem Apostel.
Und so diente Apostel Arne Herrmann einer gemischten Gemeinde aus der Jugend des Ältestenbezirkes und den Geschwistern groß und klein aus der Gemeindegruppe. Er verwendete das Bibelwort, mit dem unser Stammapostel beim Panamerikanischen Jugendtag in Kanada diente, Römer 8,29: „Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“
Er bezeichnete den Gottesdienst als „Mehrgenerationengottesdienst“ und wandte sich erst an die Kinder, um das Textwort zu erläutern: Wenn Ihr ein Bild malen wollt, dann habt ihr das zuerst im Kopf, wie der Baum, die Blume, der Mensch, den ihr malen wollt aussehen soll – und dann malt ihr.
Gott hatte ein Bild in seinem Kopf, als er die Menschen, dich und mich, machte und wusste, das soll dem Bild seines Sohnes gleich sein. So sieht er uns schon jetzt. Er nannte die im Textwort beschriebene „Vorbestimmung“ eine Möglichkeit, die Gott den Menschen gibt. Es liegt an uns, diese Möglichkeit zu nutzen. Wenn Jesus wiederkommt, die Seinen zu sich nimmt, und die Seelen verwandelt werden, dann werden wir ihm gleich sein – er unterstrich: das steht so in der Bibel.
Aber wir sollen jetzt schon daran arbeiten, Jesus gleich zu sein. Wäre jetzt schon jeder Mensch wie Jesus, dann wäre diese Welt ein schöner Ort.
Wie werden wir Jesus gleich: Die Gebote halten, das Wort vom Gottesdienst in die Tat umsetzen, wie Jesus seinem Vater vertrauen, wie Jesus Kraft aus der Höhe nutzen, wie Jesus mit seinem Vater verbunden sein.
Priester Horn aus Bayreuth unterstrich die Kraft des Heiligen Geistes, die wir brauchen, die wir aber auch haben.
Nach dem Heiligen Abendmahl setzte unser Apostel Priester Berthold Schinner nach 45 Jahren Amtstätigkeit in den Ruhestand. Er dankte ihm für seine Beständigkeit und Treue und zählte einige der vielfältigen Aufgaben auf, die Priester Schinner erfüllte. Unter anderem war er Vorsteher der Gemeinde Rehau bis zur Auflösung der Gemeinde, dann betreute er die Geschwister auch weiter und übernahm die Betreuung der Geschwister aus Schwarzenbach/Saale, nachdem diese Gemeinde auch mit Hof zusammengelegt wurde. Er übernahm die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit für den Kirchenbezirk, als letztes arbeitete er sich in die Nutzung des IPTV-Systems für die Gottesdienstübertragung ein. Apostel Herrmann zitierte eine Aussage des Hofer Vorstehers über den Priester: „eigentlich hat er alles gemacht, außer Blumenschmuck“.
HS