Am 19.02.2025 feierte Apostel Arne Herrmann den Gottesdienst mit der Kirchengemeinde Naila. Eingeladen waren die Nachbargemeinden Hof und Münchberg. Als Grundlage der Predigt diente das Bibelwort aus Jeremia 32, Vers 41: „Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.“
Nach der Verlesung des Bibelwortes sang der gemischte Chor das Lied „Herrlich strahlt des Meisters Gnade wie ein Licht vom Felsenrand...“ .
Apostel Herrmann ging in seiner Predigt auf dieses Lied ein, in dem unter anderem von Lichtern gesungen wird, die hochzuhalten seien. In einer Zeit voller Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit sollen wir Lichter für andere sein. Glaube gibt Orientierung. Wenn wir anderen Mut zusprechen, uns Zeit für sie nehmen und unser Wesen nach außen sichtbar wird, erfüllen wir das Gebot der Nächstenliebe.
Danach erläuterte Apostel Herrmann die Lebensumstände des Volkes Israel zur Zeit Jeremias und dass Gott sein Volk aus der Gefangenschaft herausführte.
Auch in der Zukunft tut Gott seinem Volk Gutes. Hoffnung und Zukunftsperspektive sind die Wiederkunft seines Sohnes. Gott will die Menschen verwurzeln und einpflanzen. Jesus hat die Kirche Christi gegründet und Gott weiß, dass dies Halt gibt. Gott stärkt die Verwurzelung durch Wort und Sakrament. Jede Herausforderung bietet die Möglichkeit, mehr mit dem Herrn verwurzelt zu werden.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls, erlebte die Gemeinde noch eine besondere Freude: eine junge Glaubensschwester der Gemeinde Naila empfing das Sakrament der heiligen Versiegelung.
A.J. / B.S.