Bezirksapostel Michael Ehrich leitete am 29.05.2025, Christi Himmelfahrt 2025, in der Kirchengemeinde Kulmbach den Gottesdienst. Die Glaubensgeschwister aus dem gesamten Kirchenbezirk waren dazu eingeladen. Der diesjährige Gottesdienst zu Himmelfahrt stand unter dem Bibelwort aus der Apostelgeschichte 1,10.11: "Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen."
Bezugnehmend auf die zweite Bedeutung dieses Feiertages (Vatertag) verdeutlichte der Bezirksapostel, dass es sich bei Himmelfahrt nicht um ein “Märchen oder eine Geschichte” handle, sondern dass diese Begebenheit so passiert ist. Und dass er [Jesu Christi] genauso wieder kommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist.
Die Himmelfahrt Jesu, so der Bezirksapostel, ist etwas einmaliges und das in zweierlei Dingen. Zum einen ist er in die Herrlichkeit [die Lebensgemeinschaft mit Gott] zurückgekehrt. Also somit “Heimgekehrt”. Zum anderen, wenn er wiederkommt, dann ist er der “Heimholende”, der die Gläubigen in diese Lebensgemeinschaft mit Gott holt.
Im weiteren Verlauf nahm er noch auf eine Passage aus der Bibellesung Bezug, wo Jesu den Jüngern befahl, Jerusalem nicht zu verlassen.
Auch hier waren es zwei Aspekte, die tiefer verdeutlicht wurden. Erstens: Dass es keine höfliche Bitte von Jesu war, sondern ein Befehl - also der Ausdruck des absoluten Wunsches Gottes. Und Zweitens: Dass mit “Jerusalem” die Gemeinschaft gemeint ist. Wenn sich die Gläubigen, so der Bezirksapostel, von der Gemeinschaft mit Gott und anderen Gläubigen distanzieren, widersetzen sie sich somit aktiv dem Willen Gottes.
Im Verlauf des Gottesdienstes wurden noch Apostel Arne Herrmann und Bischof Marco Metzger um einen Beitrag gebeten. Beide gingen auf die Besonderheiten der Gemeinschaft ein und verdeutlichen den Gottesdienst-Teilnehmern, wie wichtig es ist, sich aktiv zu beteiligen und somit aktiv auf ihn [Jesus Christus] zuzugehen.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles, wurde Priester Torsten Martin zum stellvertretenden Bezirksvorsteher ernannt. Er ist weiterhin Vorsteher der Kirchengemeinde Kulmbach und wird sich in seiner neuen Rolle zukünftig um die Gemeindegruppe Kulmbach kümmern.
Weiterhin erhielten Bezirksältester i. R. Blum und seine Frau Helga den Segen zur Diamantenen Hochzeit.
Der Gottesdienst wurde musikalisch durch den Bezirkschor, Orgel und Geige begleitet und in die Kirchengemeinden Coburg und Marktredwitz übertragen.
Text: JC/BS