Am Sonntag, dem 18.01.2026, leitete Apostel Arne Herrmann in der Kirchengemeinde Kulmbach einen besonderen Gottesdienst. Neben der örtlichen Kirchengemeinde waren die Geschwister aus Bayreuth, Kronach, Lichtenfels und Pegnitz eingeladen; die Kirchengemeinde Marktredwitz war zudem per IPTV zugeschaltet.
Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus Jesaja 12,3: „Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.“
Zu Beginn ging Apostel Herrmann auf den Chorbeitrag „Herr, du bist unsere Zuflucht!“ ein. Er betonte dabei die unermessliche Größe Gottes. Für uns Menschen sei es oft unvorstellbar, dass dieser große Gott jeden Einzelnen von uns persönlich kennt und nur das Beste für uns vorhat – die ewige Gemeinschaft mit ihm und seinem Sohn Jesus Christus.
Bezugnehmend auf das Bibelwort verdeutlichte der Apostel den Stellenwert von Wasser zur damaligen Zeit. Im Gegensatz zu unserem heutigen Standard war Wasser eine Seltenheit und extrem kostbar. Doch eines gilt damals wie heute: Wasser ist lebensnotwendig. In der Predigt wurde dieses Bild auf Jesus Christus übertragen. Er symbolisiert das „lebendige Wasser“, ohne das es – aus Sicht des Glaubens – keine Reinigung von Sünden und kein ewiges Leben gibt. Der Apostel ermutigte die Gemeinde, aktiv zu diesen „Heilsbrunnen“ zu gehen, dort Kraft zu schöpfen und so selbst zu einer Quelle für andere zu werden.
Im Verlauf des Gottesdienstes rief der Apostel zudem Bezirksevangelist Birger Linß zur Mitwirkung. Dieser vertiefte das Bild der Quelle: Während aus der Quelle Jesu unaufhörlich Wasser strömt, liegt es an uns, dafür zu sorgen, dass die „Kanäle“ nicht verunreinigt werden. Er lud dazu ein, immer wieder in sich zu gehen und zu prüfen, ob der eigene Lebensalltag die Verbindung zu dieser Quelle stört.
Nach der Sündenvergebung erlebte die Gemeinde einen besonderen Moment: Ein Kind empfing das Sakrament der Heiligen Versiegelung*.
*Die Heilige Versiegelung ist das Sakrament, durch das der Gläubige unter Handauflegung und Gebet eines Apostels die Gabe des Heiligen Geistes empfängt und ein Gotteskind mit der Berufung zur Erstlingsschaft wird.
Text: JC